Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz

Untersiemau, Ortsteil Weißenbrunn am Forst

Weissenbrunn am Forst

Einwohnerzahl am 13.10.2009 = 391 Einwohner Einwohner Einwohnerzahl am 24.11.2009: 390 Einwohner Einwohnerzahl am 05.01.2011 = 379 Einwohner
Einwohnerzahl am 22.09.2010: 386 Einwohnerzahl am 31.07.2012 = 378 mit Hauptwohnsitz + 18 mit Nebenwohnsitz Einwohnerzahl am 31.12.2012: Hauptwohnsitz 378, Nebenwohnsitz 18 Einwohnerzahl am 30.Juni 2013. Quelle: Amtsblatt Gemeinde Untersiemau:373
Einwohnerzahl am 30.11.2013: 369 Einwohnerzahl am 31.01.2018 = 379 Einwohner Einwohnerzahl am 31.03. 2020 = HW:369, NW: 13.  
 
Weißenbrunn am Forst wurde 1171 erstmals urkundlich erwähnt < Wizenbrun>, 1264 als Wissenbrunn, = weißer, heller klarer Brunnen.  
     

Weißenbrunn am Forst

Weißenbrunn am Forst liegt auf der nördlichen und südlichen Anhöhe eines Talgrundes, der vom Märzenteichgraben durchflossen wird, welcher später in die Itz mündet.
1317 wird Weißenbrunn am Forst urkundlich als "WIzenbrunnen" erwähnt. Dieses ist mit dem Adelsgeschlecht derer von Könitz verbunden, die auch Besitzer des Schloßes zu Untersiemau waren.
Seinen Namen hat Weißenbrunn am Forst von dem Brunnen auf dem Schloßhof, der früher den Bewohnern des Dorfes das meiste Wasser lieferte. Durch umfangreiche Baumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung (neues Freizeitgelände mit Spiel- und Bolzplatz, neues Gemeinschaftshaus mit Festplatz, idyllischer Felsenkeller) konnte hier das schöne Ortsbild noch abgerundet werden.
Quelle: Gemeinde Untersiemau
Der Ort wird vom Weißenbrunner Bach, einem Zufluss der Itz, von Ost nach West durchflossen.
Der Ortsname geht auf den Brunnen im Schlosshof zurück, der früher den Bewohnern des Dorfes das meiste Wasser lieferte.[1] Der Zusatz am Forst bezieht sich auf die Lage am Lichtenfelser Forst, in Abgrenzung zum ebenfalls im Landkreis Coburg liegenden Weißenbrunn vorm Wald.
Weißenbrunn wurde 1317 erstmals als „Wizenbrunnen“ urkundlich erwähnt. Nach Schneier gab es 1171 eine erste urkundliche Nennung als „Wizenbrun“. Ein Rittergut mit einem Schloss hatte die Dorfherrschaft.
Die Gemeinde Weißenbrunn am Forst wurde am 1. Juli 1971 nach Untersiemau eingemeindet.

Am Ortsrand von Weißenbrunn verläuft die Talbrücke Weißenbrunn am Forst der Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt für die Eisenbahn-Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt

ICE Talbrücke

ICE Brücke Weißenbrunn am Forst
ICE Brücke Weißenbrunn am Forst Repro: Heinz Stammberger

Die Talbrücke Weißenbrunn am Forst, in der Literatur auch einfach als Talbrücke Weißenbrunn bezeichnet, ist eine Eisenbahnüberführung der Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt bei Weißenbrunn am Forst im Landkreis Coburg. Sie überspannt mit einer Länge von 614 m (Bau-km 15,144 bis 15,758) das Tal des Weißenbrunner Bachs in einer Höhe von rund 40 m.
Das im Grundriss mit einem Radius von 3570 m gekrümmte Bauwerk wird später mit dem Streckenausbau auf der westlichen Seite eine 4,0 m hohe Lärmschutzwand sowie eine Feste Fahrbahn mit 4,5 m Gleisabstand erhalten.
Nördlich des Bauwerks schließt sich die Verbindungskurve Niederfüllbach zur Anbindung des Bahnhofs Coburg an die Neubaustreck
Die Brückenkonstruktion besteht aus einer Kette von acht Einfeldträgern, einer Rahmenbrücke sowie zwei weiteren Einfeldträgern. Die Querschnittsform ist ein in Längsrichtung vorgespannter einzelliger Stahlbetonhohlkasten mit geneigten Stegen und einer Regelkonstruktionshöhe von 4,0 m, im Bereich des Rahmens bis 5,0 m. Die Fahrbahnplatte ist zusätzlich in Querrichtung vorgespannt.
Als Stützweiten weist das Bauwerk 43 m + 7×44 m + (50 m + 76 m + 50 m) + 44 m + 43 m auf, bei einer Überbaubreite von 14,30 m. Die mit 76 m größte Stützweite über dem Weißenbrunner Bach wird mit einem Rahmentragwerk, dessen Stiele V-förmig ausgebildet sind (wie bei der Maintalbrücke Gemünden), überspannt. Der Überbau ist dabei mit den Stielen monolithisch verbunden. Dadurch wird die effektive Stützweite auf 50 m reduziert. Die Rahmenstiele haben einen Hohlquerschnitt mit einer Fußabmessung von 2,80 m × 5,30 m bei einer konstanten Wanddicke von 0,4 m. Sie ruhen auf unterhalb des Geländes angeordneten Betongelenken. Die zugehörigen Fundamente sind bis zu 30 m tief mit Pfählen gegründet.
Die zehn Stahlbetonpfeiler haben am Pfeilerkopf eine Querschnittsbreite von 6,0 m und sind dort 3,5 m dick, da für die Einfeldträger die Anordnung von vier Lagern erforderlich ist. Schienenauszüge sind nicht vorgesehen.
Das Bauwerk wurde Ende Januar 2007 europaweit ausgeschrieben und im August vergeben. Die Bauarbeiten haben im April 2008 begonnen. Das Bauwerk sollte planmäßig 2011 fertiggestellt werden. Die Restarbeiten zogen sich bis 2012 hin. Der Erdaushub und der benötigte Beton werden auf etwa 17.500 Kubikmeter veranschlagt, die Investitionskosten mit rund elf Millionen € beziffert.Ende Oktober 2010 war das letzte Feld des Überbaus auf einer Vorschubrüstung betoniert.
Betongelenk
eingehaustes Betongelenk im Endzustand
Betongelenk
Eine Besonderheit des Bauwerks sind die Betongelenke unter den beiden Rahmenstützen. Der obere Gelenkblock hat Abmessungen von 9,20 m und 4,40 m, der unbewehrte Gelenkhals darunter ist 8,0 m lang und 0,4 m breit, was ungefähr einem zwölftel der Querschnittsfläche der anschließenden Gelenkköpfe entspricht.
Vor der Herstellung dieser Bauteile war ein Probekörper im Maßstab 1:1 zu bewehren und in einem Guss zu betonieren, um das Risiko einer unzureichenden Qualität des durch die Schalung nur schwer zugänglichen Gelenkhalses und der hochbewehrten Gelenkköpfe zu minimieren. Der Probekörper wies eine Höhe von etwa 2,5 m, eine Breite von 4,2 m und eine Länge von 9,3 m auf. Der Probekörper wurde abschließend zersägt, um den eingebauten Beton auf Fehlstellen zu prüfen.
Quelle:wikipedia
Obige Fotos: Heinz Stammberger

Waldeslust, Gesangverein


Der gemischte Chor „Waldeslust“ Weißenbrunn am Forst feierte sein 60-jähriges Bestehen.
Günter Freitag, Vorsitzender des Sängerkreises Coburg-Kronach-Lichtenfels und Edeltraud Obermüller, Vorsitzende der Sängergruppe Itzgrund, würdigten anschließend die Leistungen langjähriger Sängerinnen. Freitag stellte dabei heraus, dass „Musik die beste Art des Miteinanders" sei. Er lobte das Leistungsniveau des Chores, das jahrzehntelang von zwei Namen geprägt wurde: Vorsitzender Arno Stammberger und Chorleiter Harald Lauer. Durch den Deutschen Chorverband und den Fränkischen Sängerbund wurden folgende Sängerinnen ausgezeichnet: 40 Jahre Mitgliedschaft, Renate Stammberger, Rosemarie Bärenwald und Erika Pechthold. 25 Jahre Mitgliedschaft, Gertrud Maul und Margitta Lohmiller.