Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz

BGM 5- Frühlingserwachen

Krokusse, Winterlinge, Märzveilchen, Primelchen,

Frühling im eigenen Garten
Frühling im eigenen Garten Foto: Heinz Stammberger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wann genau der Frühling beginnt, da scheiden sich die Geister.
Die Meteorologen legen den Frühlingsanfang jedes Jahr auf den 01. März fest. Somit hätte der Frühling also, unabhängig der Witterung bereits vor zwei Wochen begonnen. Der kalendarische Frühlingsanfang dagegen, der somit auch als astronomischer Frühlingsanfang gilt, ist in diesem Jahr am 20. März um 22:58:12 MEZ. Voraussetzung für den kalendarischen Frühlingsanfang ist die Stellung der Sonne: Wenn die Sonne innerhalb weniger Sekunden den Himmelsäquator von Norden nach Süden überschreitet, kann im Kalender der Anfang des Frühlings markiert werden. Diese Überschreitung geschieht auf der Nordhalbkugel normalerweise zwischen 19. und 21. März. Den phänologischen Frühlingsanfang kann man am schwierigsten festlegen. Das Datum wird durch die Beobachtung der Natur festgelegt und kann somit nicht vorbestimmt werden. Der Beginn der jeweiligen phänologischen Jahreszeit orientiert sich am Aufblühen bestimmter Pflanzen. Somit ist das Datum des Frühlingsanfangs in der Phänologie auch ortsabhängig. Phänologischer Frühlingsanfang orientiert sich also an Blumen und Sträuchern. Der Blühbeginn von Haselnuss und Schneeglöckchen bilden dabei den Start des phänologischen Vorfrühlings. (Quelle: focus online)
Ich denke, man spürt ihn schon, diesen phänologischen Frühlingsbeginn. Man spürt diesen leichten Hauch von Frühling wenn man die warmen Sonnenstrahlen und die frische Frühlingsluft für einen ausgedehnten Spaziergang in unserer schönen Naturlandschaft nutzt. Man genießt die Natur, lässt die Blicke in die Ferne schweifen und bemerkt auch die vielen kleinen Details am Wegesrand: Krokusse, Winterlinge, Märzveilchen, Primelchen, Goldstern, Adonisröschen und - Hundehaufen!!!
Ja, auch diese unappetitlichen Hinterlassenschaften der vielbeinigen Freunde sind wieder vermehrt festzustellen. Und nicht nur in der freien Natur, sondern sogar an den Wegesrändern in den Ortschaften, wie mir jüngst aus Stöppach mitgeteilt wurde. Rund um den Dorfteich, an der Straße Richtung Haarth und auch aus anderen Orten unseres Gemeindegebietes wird mir von diesen Ärgernissen berichtet. Dabei ist es gar nicht den Vierbeinern anzulasten, sind es doch vielmehr manch zweibeinige Herrchen*innen(?) die diese Routen (für ihre Hunde) zum „Gassi-Gehen" nutzen, und den Seh... dann liegenlassen.
Um noch deutlicher zu werden: Das Hinterlassen von unappetitlichen Hundehaufen stellt einen Verstoß gegen die Verordnung über die Reinhaltung der öffentlichen Straßen der Gemeinde Untersiemau dar und kann mit Geldbußen bis zu 500.-Büro belangt werden!!!
Hierbei ist zu beachten, dass nicht nur die Fahrbahn oder der Gehweg unter den Begriff „öffentliche Straßen" fallen, sondern auch Trenn-, Seiten-, Rand- und Sicherheitsstreifen sowie Gräben, Böschungen, Stützmauern und Grünstreifen. Auf Spielanlagen haben Tiere zudem grundsätzlich nichts verloren. Auch die Verunreinigung von Privatflächen durch Tiere ist unzulässig.
Als Hilfestellung zur ordnungsgemäßen Beseitigung der Hundehaufen haben wir in der Gemeinde Kotbeutel ausgegeben und darüber hinaus an neuralgischen Stellen an den Gassi-Routen zusätzlich „Dog-Stations" (spezielle Abfallbehälter) aufgestellt. Unsere tüchtigen Bauhofmitarbeiter kümmern sich dann um die Entsorgung diesen Seh...s. Also werfen Sie bitte die gefüllten Beutel dann auch nicht einfach in die nächste Hecke, denn auch das wäre bußgeldbewehrt!
Sorry, dass ich diesmal etwas deutlicher werden musste, aber ein paar Uneinsichtige scheinen es immer noch nicht verstanden zu haben. Umso mehr danke ich allen Hundebesitzern, aber auch den Liebhabern größerer Tiere, die die Hinterlassenschaften ihrer Freunde ordnungsgemäß beseitigen, damit unsere schöne Gemeinde auch sauber bleibt, jetzt im Frühling und während des ganzen Kalenderjahres!

Gemeinderat im CT