Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz

JBN-25Jahre-Zeltlager

JBN-Untersiemau

JBN Arbeitstruppe
JBN Arbeitstruppe Foto: Heinz Stammberger

An alle interessierten Bürger von Untersiemau und Umgebung
Liebe Freunde des BUND Naturschutz,
die Jugendgruppe des Bund Naturschutz besteht nun seit 25 Jahren.
Sie hat sich weit über die Gemeindegrenzen hinaus, besonders durch die zahlreichen Aktionen mit Kindern und Jugendlichen einen Namen gemacht! Das wollen wir entsprechend würdigen. Am Samstag 07.07.2018 werden wir dieses Jubiläum ab 14,00 Uhr am neu gestalteten Freizeitzentrum am Schlossteich in Untersiemau mit einem Festnachmittag für Jung und Alt feiern.
Vorgesehen sind zahlreiche Aktionen, vor allem für Kinder, zum Staunen, Werkeln und Probieren. Zudem ist ein Bilderrückblick geplant.
Natürlich gibt es allerlei Leckereien, von Kaffee und Kuchen bis zum vegetarischen Essen.
Wir möchten die Veranstaltung in zwangloser Art und Weise durchführen.
Wir, das Betreuerteam der Jugendorganisation Bund Naturschutz, möchten Sie zu dieser Veranstaltung herzlich einladen und würden uns über Ihr Kommen sehr freuen.
Peter Schumann
Leiter der Gruppe, Tel. 09565/6672

JBN-25 Jahre Geschichte

JBN 25 Jahre- Vorbereitung
JBN 25 Jahre- Vorbereitung Foto: Heinz Stammberger

25 Jahre JBN Untersiemau, Jubiläumsfeier am 0707 ab 14.00 UhrVorbericht
„Ein gutes Zeichen für die Zukunft“, so titelte die Neue Presse am 27.Mai 1993 die Gründung einer Jugendgruppe im Umweltkreis Untersiemau. Sie wurde später organisatorisch beim Bund Naturschutz (BN) angemeldet. Dessen Vorsitzende Rita Poser, bezeichnete die Initiative des Umweltkreises und das Interesse der Jugend an Fragen des Umwelt- und Naturschutzes als ein gutes Zeichen für die Zukunft. Zwölf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren meldeten sich spontan an. Die erste Aktion war eine Radtour zu den Muggenbacher Tongruben. Die JBN Gruppe Untersiemau, wie sie sich nannte, untersuchte den Untersiemauer Mühlgraben mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Maßnahmen zur Müllvermeidung war ein Jahr später im Vordergrund der Jugendarbeit. Viel Spaß hatten die Jungen und Mädchen, und dies auch noch jetzt nach 25 Jahren, beim Bau von Nisthilfen. Eine weitere Aktion, die auch noch heute jährlich durchgeführt wird, ist die Müllentsorgung, Ramadama entlang der Itz. Dort wurden unter anderen Traktorreifen, Batterien und sogar ein Grabstein gefunden. Den Dreschflegel konnten die Kinder im Jahre 1995 selbst schwingen um an die Körner zu gelangen.Unter der Leitung der Kunstmalerin Monica Güdokeit wurde die Herstellung von Farbe aus natürlichen Material gelernt. Ein weitere jährlicher Höhepunkt ist die Silvesterwanderung. Ob Schnee, Regen oder Matsch, diese Wanderungen finden immer noch großen Anklang bei Klein und Groß. Die Exkursion zur Greifvogelstation wurde von 40 Kindern, Rekord bis heute, noch in Erinnerung sein. Mit einem Hoffest in Ziegelsdorf im Jahre 1997 wurde das jetzt jährlich stattfindende Zeltlager begonnen.21 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren gründeten die Gruppe „Die Fledermäuse“. Die jüngsten Mitglieder gaben sich den Namen „Hornissen“ . 1999 wurde eine Jugendgruppe gegründet. Peter Schumann (Koordinator der Untersiemauer BN Gruppen) und Stefan Beyer ( 2. Vorsitzender des Kreisverbandes Coburg) waren die treibenden Kräfte. Auf dem damaligen Pfarrgelände wurde im Jahre 2000 eine 75 Meter lange Wildobsthecke gepflanzt. Die im Besitz der evangelischen Kirchgemeinde Untersiemau Pfaffenleite wurde 2004 dem BN Untersiemau überschrieben. Das vereinseigene Grundstück wird bis heute gepflegt und gehegt. Am 14.Juni 2013 wurde die 20Jahrfeier mit Ehrungen abgehalten. Der damalige Gruppenleiter Stefan Feiner sorgte mit seinem Gedicht: „Damit die Natur erhalten bleibt, wollen wir gemeinsam gehen noch weit“ für große Aufmerksamkeit und Anerkennung. In den Jahren 2015 wurde mit großem Aufwand der Storchenhorst in der Pfaffenleite aufgestellt. Leider hat bis heute noch kein Storchenpaar dies angenommen. Die Jüngsten schufen aus Beton Vogeltränken. Hoher Besuch war am 22. März 2016 in Untersiemau. Die gesamte Vorstandschaft ,des BN Landesverband Bayern mit Hubert Weiger an der Spitze besichtigten die „Pfaffenleite“. Hubert Weiger stellte fest: „Die Siemauer Jugendgruppe ist die stärkste und aktivste Gruppe im Bayerischen Landesverband.“ Hohe Auszeichnungen bekamen Dana Peschek und Peter Schumann. Dana Peschek erhielt aus der Hand des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier eine Urkunde weil sie sich besonders für den Erhalt von Flora und Fauna einsetzt. Den „Grünen Engel“ überreichte Staatsministerin Ulrike Scharf an Peter Schumann für seinen unermüdlichen Einsatz für den Umwelt-und Naturschutz. Die Pfaffenleite hat auch noch mehr zu bieten. Hier steht eine „Sedans Eiche“ die in den Jahren 1870/71 gepflanzt wurde. Viele Gäste besuchen das Apfelfest beim „ Tag der Regionen“ in den letzten zwölf Jahren . In mühevoller Arbeit entstand vom April 2008 bis Sept. 2009 ein Lehmbackofen. Heute wird die JBN Gruppe geleitet von: Leitung und Organisator Peter Schumann; Jugendgruppe:Dana Peschek; Hornissen :10 bis 14 Jahre: Ivonne Peschek, Fledermäuse:6 bis 9 Jahre : Olga Zenzinger;
Die Jubiläumsfeier findet am 7. Juli 2018 auf den neuen Freizeitgelände in Untersiemau statt. In der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr werden die jugendlichen Mitgliedern zusammen mit den Führungskräfte des BN Untersiemau ein buntes, breit gefächertes Programm anbieten. Besonders Kinder und Jugendliche sollen an den verschiedenen Info Ständen sich über Natur- und Umweltschutz informieren können und selbst handwerklich mitwirken. Wer Lust hat kann sich auch vom Künstler Robert Reiter porträtieren lassen. An den zehn Stationen erklären die Aktiven unter anderem: das Gestalten eine Graskopfes, man kann Figuren aus Speckstein schnitzen, ein Nagelbrettspiel wird nicht nur die Kinder begeistern und ein Pflanzenquiz darf natürlich nicht fehlen. Naturschützer sind mit einem Workshop vertreten. Seine Kunst im Jonglieren führt Niklas Feiner vor. Im Zelt wird ein Bilderrückblick „ 25 Jahre JBN Untersiemau“ auf der Leinwand zu sehen sein. Für Verpflegung ist auch gesorgt, neben Kaffee und Kuchen, weißer Käse mit Brot und kalte Getränke wird ein Eiswagen für Abkühlung sorgen.
Neben den Führungskräften des BN Kreisverbandes Coburg haben sich Vorstandsmitglieder vom BN Landesverband und vom JBN Bezirksverband angemeldet. Am späten Nachmittag hat auch der langjährige Landesvorsitzende und heutige Bundesvorsitzender Hubert Weiger sein Erscheinen angekündigt.

Die Vorbereitungen fürs Jubiläum des JBN Untersiemau laufen auf Hochtouren. Damit alles klappt, wie Herstellung eines Graskopfes, oder Blumentöpfe aus alten Zeitungen und um dies richtig zu erklären, wird jetzt schon fleißig geübt
Heinz Stammberger.

JBN-FT-

JBN-25 Jahre -Neue Presse-

JBN 25 Jahre -Ehrengäste
JBN 25 Jahre -Ehrengäste JBN - Untersiemau kann auf 25 Jahre zurück blicken. Foto: Heinz Stammberger- Ehrengäste bei ihrem Grußwortv.l. Landrat Micjhael Busch, Bürgermeister Rolf Rosenbauer, Lea-Anna Kaufmann, Dana Peschek,Prof. Hubert Weiger, Peter Schumann,Richard Mergner, Wilhelm Stadelmann und Moritz Angswurm.

25 Jahre JBN Untersiemau
„Ein gutes Zeichen für die Zukunft“, so titelte die Neue Presse am 27.Mai 1993 die Gründung einer Jugendgruppe im Umweltkreis Untersiemau. Sie wurde später organisatorisch beim Bund Naturschutz (BN) angemeldet. Die damalige Vorsitzende Rita Poser, bezeichnete die Initiative des Umweltkreises und das Interesse der Jugend an Fragen des Umwelt- und Naturschutzes als ein gutes Zeichen für die Zukunft. Zwölf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren meldeten sich spontan an. Die im Besitz der evangelischen Kirchgemeinde Untersiemau „Pfaffenleite“ wurde 2004 dem BN Untersiemau überschrieben. Die Pfaffenleite hat auch noch mehr zu bieten. Hier steht eine „Sedans Eiche“ die in den Jahren 1870/71 gepflanzt wurde . In mühevoller Arbeit entstand vom April 2008 bis Sept. 2009 ein Lehmbackofen. Das vereinseigene Grundstück wird bis heute gepflegt und gehegt.. In den Jahren 2015 wurde mit großem Aufwand der Storchenhorst in der Pfaffenleite aufgestellt. Leider hat bis heute noch kein Storchenpaar dieses angenommen. Viele Gäste besuchen das Apfelfest beim „ Tag der Regionen“ in den letzten zwölf Jahren . In mühevoller Arbeit entstand vom April 2008 bis Sept. 2009 ein Lehmbackofen.
Voller Lob über das Arrangement der Gruppe zeigten sich in ihren Reden die Ehrengäste. An deren Spitze der Bundesvorsitzende des BN Professor Hubert Weiger. Sein größter Wunsch für die Zukunft des BN sei es, dass möglichst viele junge Menschen sich dem Gemeinwohl verpflichten und ihnen die Liebe zur Natur erhalten bleibt. Hohes Lob an die Untersiemauer Jugend Gruppe, diese ist die größte und aktivste Gruppe in Bayern. Neben der Liebe zur Natur sei dessen Erhaltung Hauptaufgabe des Verbandes. Aber auch der Respekt zur Natur und dessen Lebenswesen, ist ein großes Anliegen. Die langwierige Ausbildungszeit zum Jugendleiter haben fünf, davon vier Mädchen und ein Junge hinter sich. Dies sei einmalig in der Geschichte des JBN. Mit dessen Wissen und deren Arrangement braucht man sich weniger Sorgen um die Natur und den Fortbestand des JBN zu machen.
Auch der, erst im Frühjahr neu gewählte Bayerische Landesvorsitzende Richard Mergner zeigte sich voller Lob über die vielfältig geleistete Arbeit der Jugend. die das eigenes Grundstück hegt und pflegt. Die Gründung des JBN war auch der Initiative von Peter Schumann und Otto Ruppert zu verdanken.
Dankesworte übermittelte auch der Coburger Kreisvorsitzende Wilhelm Stadelmann , der viel Erfolg für die Zukunft und die Erhaltung der Natur wünschte, Er stellte aber auch heraus, dass ohne die Mitarbeit der Eltern vieles nicht erreicht wäre.
Über die sehr aktive Gruppe in Bayern freute sich der Bezirksvorsitzende des JBN Moritz Angstwurm. In seiner Laudatio erwähnte er, dass er jünger sei als die Untersiemauer Gruppe. Er übergab den „ Goldenen Eisbär“ die höchste Auszeichnung an Lea-Anna Kaufmann und Dana Peschek. Landrat Michael Busch, hat im Jahre 1993, als Vorsitzender des Kreisjugendringes Coburg, die Aufnahme des JBN in den Verband genehmigt.
Der Landrat ließ es sich nehmen, um an den zehn Infoständen sich zu informieren und auch einige Buttons mit großen Kraftaufwand an einer Presse herzustellen. Die Infostände waren auch der Anziehungspunkt der vielen kleinen und auch großen Besucher. Die Lebewesen im Teichwasser erklärte Julia Hoherz,wie man aus einem Grasbüschel einen Kopf formen kann zeigte Ivonne Peschek. Blumen wurden aus Altpapier hergestellte, Töpfe gepflanzt erklärten Diana Grabe und Sabrina Janson. Schon etwas Geschick brauchten die Kinder um aus Speckstein Figuren zu schnitzen. Hier halfen Tom und Olga Zenzinger. Hohes Lob für die Kinder und Jugendliche hatte Bürgermeister Rolf Rosenbauer, neben einem Geldgeschenk, im Gepäck. Sehr erfreut zeigte er sich, dass die Jugendgruppe das erst vor einigen Tagen eingeweihte Freizeitgelände, als Austragungsort gewählt hat. Ohne die JBN Gruppe wäre Untersiemau um eine Attraktion ärmer. Als Gastgeschenk hatte er noch ein altes halbverottetes Wurzelstück eines Eichenbaumes dabei. Dies sei jedoch kein Totholz, sondern wird von Moosen, Flechten und Kleinstlebewesen bevölkert. Um dies zu bewahren, sei die Hauptaufgabe des BN. Über die sehr aktive Gruppe in Bayern freute sich der Bezirksvorsitzende des JBN Moritz Angstwurm. In seiner Laudatio erwähnte er, dass er jünger sei als die Untersiemauer Gruppe. Er übergab den „ Goldenen Eisbär“ die höchste Auszeichnung an Lea-Anna Kaufmann und Dana Peschek. Die JBN Gruppe Untersiemau wird geleitet von Peter Schumann ( Organisator ), Dana Peschek ( Jugendgruppe); Ivonne Peschek ( Hornissen 10 bis 14 Jahre ); Olga Zenzinger ( Fledermäuse 6 bis 9 Jahre).
Neben Natur- und Umweltaktivitäten wurde auch an die Unterhaltung gedacht. Niklas Feiner trat als Jongleur auf und Otto Ruppert steuerte mit einem Schlauchboot, die mit Rettungswesten geschützten Kinder , über den Schloßteich. Wer wollte konnte sich beim Haarther Künstler Robert Reiter porträtieren lassen. Die verschiedensten Arten von Nistkästen hatte Ewald Truckenbrodt aufgebaut und in einem der Zelte waren Fotos der vergangenen 25 Jahre zu sehen. Viele ehemalige JBNler fanden sich darauf wieder.
Heinz Stammberger

JBN 25 Jahre-Fotos

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JBN-Jubiläum im CT

JBN-Zeltlager 2018

Untersiemau
Unter dem Motto „Bionik – Biologie“ stand dieses Jahr das dreitägige Zeltlager der Unt
ersiemauer Jugendgruppe, des BUND welches Peter Schumann und Ivonne Peschek ausgewählt hatten. Auf der Wiese, nahe des Hummerbaches,von Egon Helder, standen die Zelte der Betreuer und der rund 20 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. Das schwere Wort Bionik, welches viele Kinder zum ersten male hörten bedeutet: „Lernen von der Natur für die Technik“. Der Begriff Bionik setzt sich aus den Worten logie und Techzusammen. „In unserem Alltag gibt es viele Gegenstände, die Vorbilder aus der Natur haben. Oft wissen wir das gar nicht. Hättet ihr gedacht, dass der Klettverschluss, der Lotuseffekt oder der Stacheldraht biologische Vorbilder haben?“ fragte Silvana Peschek. Heute ist der Klettverschluss das bekannteste und erfolgreichste bionische Produkt. Nach dem Vorbild der Klettfrüchte im Tierfell entwickelte George de Mestral innerhalb von acht Jahren nach der Entdeckung des Prinzips den Klettverschluss. Die unscheinbare Lotusblume wird in den asiatischen Religionen verehrt, denn obwohl sie in schlammigen Tümpeln wächst, sind ihre Blätter immer makellos sauber. Diese Eigenschaft ihrer Blätter war Vorbild für die Entwicklung technischer Produkte mit Selbstreinigungseffekt. Heute ist dieser LOTUS- Effekt auch im häuslichen Bereich nicht mehr wegzudenken. Man braucht lediglich etwas Wasser um den Schmutz abzuwaschen. Aber neben diesen etwas anspruchsvollen Themen wurden im nahen Fluss mit der Lupe nach Kleinstlebewesen, Fische und Krebse gesucht und diese anschließend erkannt. Ökologische Frischhaltefolie aus reinem Bienenwachs herstellen, zeigte Ivonne Peschek. Fast unglaubwürdig war die Ausführung, dass die Spritzen der Ärzte nach dem Prinzip der Stacheln der Bienen und der Hummeln entwickelt worden sind. Der heute unverzichtbare Baudübel wurde in den 50Jahren patentiert, nachdem die Eigenschaften eines Regenwurmes erforscht waren . Fallschirme herstellen und eine Roboterhand basteln erforderte etwas Fingerfertigkeit. Die helle und warme Nacht bot sich an, Sternenbilder am Himmel zu finden und die Mondfinsternis zu beobachten. Auf die geplante Wanderung zum Ziegelsdorfer See wurde wegen der unerträglichen Hitze verzichtet. Dafür konnten sich Groß und Klein am Bach, in dem noch eine Wasserquelle sprudelte, erfrischen.
Text und Fotos: Heinz Stammberger

JBN Zeltlager 2018

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