Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz
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Rosenfreude

Rosenfreude im Sommer

Rosenblüte in Sangershausen
Rosenblüte in Sangershausen Foto: Heinz Stammberger

Rosenfreude im Sommer
Ob Grillen auf dem Balkon, lange Abende auf der Terrasse oder Sonnenbaden im Liegestuhl –
zu kaum einer anderen Jahreszeit ist man so viel und so gerne draußen wie im Sommer. Dafür gibt es 1000 gute Gründe: Die Temperaturen steigen, es regnet weniger und viele Pflanzen haben ihre Hauptblütephase.
Das macht Genießern, Grillern und Gärtnern zwar viel Freude, für letztere heißt es aber auch mehr Arbeit. Verblühtes muss ausgeputzt, also abgeschnitten und eingesammelt werden. Wildkräuter müssen entfernt werden, und in langen Trockenphasen ist auch Gießen Pflicht. Wichtig ist dabei vor allem, eher seltener und dafür durchdringend zu wässern, als immer wieder nur die Oberfläche zu benetzen. Gut zu wissen: Aus einem gelockerten Boden verdunstet weniger Wasser; auch eine schützende Decke aus Mulch oder Kies hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Ein Klassiker im Sommergarten sind Rosen: Sie begeistern gerade in den ersten heißen Monaten mit einem oft überwältigenden Blütenflor, der regelmäßig ausgeputzt werden sollte. Ansonsten sind Rosen bestens an die Jahreszeit angepasst: Sie lieben Sonne und vertragen dank ihrer tiefgehenden Wurzeln auch ein paar Tage ohne Wasser. Leider schätzen Blattlaus und Co. die schönen Blüten ebenfalls. Dagegen helfen nur regelmäßige Kontrollen, bei denen die Schädlinge abgewischt oder mit einem umweltverträglichen Mittel behandelt werden.
Mit ihren großen und zahlreichen Blüten sind Rosen starke Solisten, die gar nicht so viel Konkurrenz vertragen. Ein ausreichender Abstand zu anderen Pflanzen ist wichtig, damit sie zum Beispiel nach einem Regenguss immer wieder gut abtrocknen können. Ideale Pflanzpartner zu roten oder rosa Sorten sind solche mit eher zarten weißen oder blauen Blüten. Zum Beispiel duftende mediterrane Kräuter, wie der beliebte Lavendel, Thymian oder Salbei. Doch Achtung: Diese sind zwar ebenfalls sonnenhungrig, mögen aber im Gegensatz zur Rose eher lockere und nährstoffarme Erde. Ähnliche Bedürfnisse wie die Rose haben dagegen Glockenblume, Storchschnabel oder Lupine. Als beruhigender Hintergrund machen sich auch Blattschmuckpflanzen wie Funkien oder Purpurglöckchen gut.
Und wenn die Rosen in voller Blüte stehen, lassen sich auf jeden Fall auch ein paar schöne Stunden im Liegestuhl oder am Gartentisch genießen. Passende Pflanz- und Dekorationsideen für den Sommer hat die Website www.1000gutegruende.de.Infokasten: Rosen
Blütezeit: Juni bis Juli, mehrfachblühende auch länger
Blütenfarbe: weiß, gelb, orange, rot, rosa, pink
Blattfarbe: grün?Winterhärte: winterhart
Boden: lehmig und tiefgründig
Standort: sonnig
Wasserbedarf: normal
Wuchshöhe: je nach Sorte
Tipps zum richtigen Gießen
Am besten in den frühen Morgenstunden wässern, zur Not spätabends
Wasser direkt an die Erde bringen, nicht auf die Blätter
Lieber seltener und dafür durchdringend gießen
Damit weniger Wasser verdunstet, Boden auflockern und bedecken, z.B. mit Mulch oder Kies
Quelle :--------------10000 gute Gründe----------Foto: Heinz Stammberger----eigener Garten--------