Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz
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Herbstastern gut versorgen

Pfauenauge
Pfauenauge Ein Schmetterling vom Aussterben bedroht: Das Pfauenauge. Foto: Heinz Stammberger

Herbstastern gut versorgen
Alle Herbstastern mögen nahrhaften Boden und im Sommer und Herbst viel Feuchtigkeit. Kompostgaben tun den Stauden gut. In früheren Zeiten, als es auf Bauernhöfen noch Mist gab, wurden die typischen Bauerngartenstauden so nebenbei mit Nährstoffen versorgt und wuchsen so üppig. Bei Trockenheit ist es zudem ratsam, durchdringend zu gießen; dadurch beugt man dem Befall mit Mehltau vor.
Bei den Herbstastern stellt sich immer die Frage, ob und wann man sie zurückschneiden soll. Wir persönlich lassen schön gewachsene „Staudenbüsche" lange bis in den Winter hinein stehen, wenn nicht Herbststürme die Stiele umknicken. Dabei nehmen wir in Kauf, dass sich die Stauden aussamen. Jedenfalls kommen in unserem Garten an vielen Stellen Keimlinge von Raublatt- und Glattblatt-Astern auf, die wir an manchen Stellen gerne hochkommen lassen. So bekommt die Pflanzenzusammensetzung in unserem Garten eine eigene Dynamik. Gartenmenschen, die einen akkurat aufgeräumten Garten haben wollen, sollten dagegen die Stängel nach dem Abblühen bodennah abschneiden, damit keine Samen gestreut werden.
Quelle:“Natürlich Gärtnern& Anders Leben“ Foto: Heinz Stammberger – Tagpfauenauge ein Schmetterling der selten vorkommt sucht seine Nahrung an den Blüten der Herbstaster.

Wer Schmetterlinge wie den Admiral beobachten will, braucht sich im Herbst nur neben den Herbstastern auf Lauer zu legen. Der Admiral kommt später als das Pfauenauge, Seine Lieblingsspeise sind überreife ( angefaulte ) Früchte.