Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz

Natur des Jahres 2015 und 2016

Vogel des Jahres 2019

Typischer Agrarvogel im Sinkflug
Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019“
Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.
Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.----------weitere Hinweise finden sie hier bei NABU-----

Feldhase Natur des Jahres 2015

Stachelbeerspanner
Stachelbeerspanner FOTO: BUND

........Wer ist es geworden und wer hat es sich ausgedacht? Von Vogel, Schmetterling und Nutztier bis zu Baum, Orchidee und Alge: Alle Jahreswesen 2017 und die Kontaktadressen der sie kürenden Organisationen im tabellarischen Überblick.............Natur des Jahres 2017-------------------
.......Vogelzählung 2016 Ergebnisse im Landkreis Coburg.................
.................Natur des Jahres 2016.....................Stachelbeerspanner
.......................Natur des Jahres 2015 .................... Wer ist es geworden und wer hat es sich ausgedacht? Von Vogel, Lurch, Schmetterling und Nutztier bis zu Baum, Orchidee, Moos und Alge: Alle Jahreswesen 2013 und die Kontaktadressen der sie kürendenOrganisationen im tabellarischen Überblick

Vogelzählung: Januar 2018

Tiere & Pflanzen Aktionen & Projekte Stunde der Wintervögel Ergebnisse:
In Kreis Coburg wurden in 256 Gärten 9902 Vögel gezählt. 351 Vogelfreunde haben dort folgende Beobachtungen gemacht
1) Kohlmeise 1406
2) Feldsperling 1394
3) Haussperling 1183
4) Blaumeise 1091
5) Amsel 853 Stück
weitere Ergebisse finden sie .......
........hier......................

NATUR des Jahres 2018
Natur des Jahres 2018
Alle „Jahreswesen“ auf einen Blick

Wer ist es geworden und wer hat es sich ausgedacht? Von Apfelmoos und Knausbirne bis Zwerglibelle und Grasfrosch stehen nun alle Jahreswesen 2018 fest. Wir bieten die Jahreswesen und die Kontaktadressen der sie kürenden Organisationen im tabellarischen Überblick. Alle Ergebnisse finden sie..........
...... hier......................

Vogelzählung 01.2016

Landkreis Coburg
Zählung der Vogelarten im Januar 2016 im Landkreis Coburg

Meldungen : 154 ; Teilnehmer: 204; Vögel pro Garten 43.
An erster Stelle ist der Feldsperling, an zweiter Stelle die Kohlmeise gefolgt von dem Spatz. Weitere Hinweise und die genauer Statistik ........................................finden Sie hier.....................

Naturschutz in Bayern - Gemeinsam mit Ihnen ; .............Landesbund für Vogelschutz (LBV)......................: Leitbild für Naturschutz und Bildung
Wir lieben die Natur. Wir möchten Menschen dafür begeistern. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist. Wir setzen uns ein für eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten. Wir wollen gute Luft, sauberes Wasser und gesunde Böden erhalten. Wir wollen unsere Gesellschaft verändern hin zu mehr Nachhaltigkeit, zu mehr Zukunftsfähigkeit und zu einem aufmerksameren Umgang mit der Natur. Gemeinsam mit Ihnen!

Baum des Jahres -Fichte-

Fichte Baum des Jahres 2017- von H Weiß
Denn dieser Name kommt aus dem Lateinischen und lässt sich auf das Wort „süva" zurückführen, das Waid bedeutet. Diesen Eindruck bekommt man zumindest, wenn man sich das Lebenswerk von Dr. Silvius Wodarz ansieht. Er wurde 1930 in Ratibor, Oberschlesien, geboren. Als Heimatvertriebener kam er mit seinen Eitern 1945 nach Schleswig-Holstein, wo er sein Abitur machte. Er studierte Forstwissenschaft an der Universität Göttingen und schrieb seine Doktorarbeit über ertragskundliche Untersuchungen in forstlichen Mischbeständen. Dr. Silvius Wodarz arbeitete für die Landesforstverwaltung in Schleswig-Holstein. Er machte sich einen Namen bei der Fortentwicklung der forstlichen Ausbildung und wurde Mitglied des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik. Ihm lag der Wald aber nicht nur als nachhaltige und naturnahe Produktionsstätte des Rohstoffs Holz am Herzen, Dr. Wodarz war auch als Wald- und Naturschützer aktiv. So gründete er 1972 den Umweltschutzverein Wahlstedt. Dieser benannte ab 1989 einen „Baum des Jahres" und begann mit der Baumart Stieleiche, um die mediaie und öffentliche Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Baumart zu lenken, die in Deutschland vorkommt. Der Umweltschutzverein Wahlstedt entwickelte sich zum Verein Baum des Jahres weiter und seit 1991 benennt ein mit Persönlichkeiten und Vertretern von Organisationen aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum besetztes Kuratorium unter Vorsitz von Dr. Wodarz den Baum des Jahres, in diesem Jahr ist es die Fichte.
Auf der Internetseite des Kuratoriums „Baum des Jahres" kann man lesen, warum die Wahl auf die Baumart Fichte gefallen ist: „Seit 27 Jahren ruft Dr. Silvius Wodarz den „Baum des Jahres" aus. Doch die häufigste Baumart Deutschlands - die Fichte - war bisher nicht dabei. Warum das Kuratorium „Baum des Jahres" um diese Nadelbaumart einen Bogen schlug, hat Gründe: die Fichte polarisiert. Für die einen ist sie der Brotbaum der deutschen Forstwirt-Schaft, für die anderen der Inbegriff Natur ferner Monokulturen," Der Nadelbaum Fichte, botanisch Picea abies, ist eine Baumart der Mittel- und Hochgebirge. Sie ist an die dort vorherrschenden niedrigen Temperaturen angepasst und profitiert von den relativ hohen Niederschlägen. Die Fichte hat keine besonderen Ansprüche an die Nährstoffversorgung und sie entwickelt sich am besten in gut durchlüfteten Böden. Sind die.Standortverhältnisse nicht optimal, zum Beispiel bei verdichteten Böden oder Böden mit Stauwassereinfluss, versucht sie sich bestmöglich anzupassen. Doch diese Anpassungsfähigkeit hat ihre Grenzen: Den Orkantiefs Vivian und Wiebke fielen 1990 hauptsächlich Fichtenbestände auf Standorten zum Opfer, wo diese Baumart nicht tief wurzeln konnte. Und auch der Wintersturm Lothar riss 1999 Lücken hauptsächlich in Fichtenbeständen. Zudem machen der Fichte hohe Temperaturen und zurückgehende Niederschläge zu schaffen. Sie wird dann schnell das Opfer von Borkenkäferattacken. Die Baumart Fichte hält trotz der „Verluste", die sie durch Sturmkatastrophen und Borkenkäfer erlitten hat, immer noch einen Anteil von 28 Prozent in Deutschlands Wäldern, in Bayern sogar 42 Prozent.
„Man kann zur Fichte stehen wie man will - dennoch haben wir ihr einiges zu verdanken!" sagt Dr. Silvius Wodarz. Da hat er recht: Mit der Fichte gelang im 18. und 19. Jahrhundert die Wiederaufforstung und Erneuerung von oftmals zerstörten und ausgeplünderten Waldflächen, Folge des rasanten Bevölkerungs und Wirtschaftswachstums und der daraus resultierenden Holznot. Die Fichte wurde zum Liebling der Forstwirtschaft, weil sie sich durchsetzungsstark gegenüber Gras und Brombeere zeigte und im Vergleich zu anderen Baumarten, wie der Buche oder der Eiche, schnell an Holzmasse zunahm. Auch die Sägeindustrie zeigte sich von dem hellen und gut zu bearbeitenden Holz der Fichte begeistert.gen durch den Menschen zu uns. Mithilfe von Standortuntersuchungen und Klimamodellrechnungen hat die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft sogenannte Klimarisikokarten erarbeitet, auf denen das Anbaurisiko für bestimmte Baumarten bis zum Jahr 2100 angezeigt wird. Für die Baumart Fichte sieht es richtig schlecht aus: Sie wird auf dem größten Teil der Standorte bei uns vorzeitig aufgrund von Trockenheit ausfallen. Deshalb ist es ein wichtiges forstpolitisches Ziel, auf klimatolerante und stabile Mischbestände hinzuarbeiten. Ein Ziel, das auch im Interesse des Naturschutzes liegt: Den Wald als artenreichen und Natur nächsten Landschaftsbestandteil zu erhalten und seine Zukunft auch in Zeiten des Klimawandeis zu sichern. Es geht nicht darum, die Baumart Fichte zu verteufeln. Sie wird noch viele Jahrzehnte Bestandteil unserer Wälder bleiben, weil sie in der Naturverjüngung sehr durchsetzungskräftig ist und weniger stark vom Rehwild verbissen wird als Eiche oder Tanne. Aber Waldbesitzer und Förster müssen darauf achten, dass der Anteil der Fichte in den Beständen nicht zu hoch wird, um beim plötzlichen Ausfall dieser Baumart mit großen Schadflächen konfrontiert zu werden.
Quelle:Bund Naturschutz Kreisgruppe Coburg – Verfasser: Wolfgang Weiß, Förster und BN Mitglied

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