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Weitere Kahlschläge unterbinden

Weitere Kahlschläge vermeiden

Stöppach, Lagerplatz der "faulen " Lindenstämme
Stöppach, Lagerplatz der "faulen " Lindenstämme Foto: Heinz Stammberger

Untersiemau
Mit vielen neuen Aktivitäten wollen die Mitglieder der Unabhängigen Wählergruppe Untersiemau (UWG) in das Jahr 2009 gehen. Dies gab der Vorsitzende Werner Ulbrich auf der letzten Versammlung bekannt. Die UWG Untersiemau wurde am 14. Januar 2009 ins Vereinsregister eingetragen. Nach der erwarteten Anerkennung als gemeinnütziger Verein durch das Finanzamt Coburg soll eine Mitgliederwerbung starten. Zur Zeit hat die UWG 21 Mitglieder. Aus der Arbeit im Gemeinderat berichteten Andrea Schiele-Eberlein und Otto Ruppert. Das beantragte Wartehäuschen in der Nähe der Hauptschule in Untersiemau wurde vom Gremium befürwortet und soll in Form einer Überdachung gebaut werden. Für viel Unruhe und Unverständnis bei den Mitgliedern sorgten die Baumfällungen in den Friedhöfen Untersiemau und Scherneck. Höhepunkt der „Nacht und Nebelaktionen“ sei jedoch die Fällung der zwei rund 80 Jahre alten Linden im Ortsteil Stöppach gewesen. Die UWG will weitere Kahlschläge im Gemeindebereich mit allen Mitteln verhindern, so der Tenor der Anwesenden. Befürwortet wurde die Errichtung einer „Sozialstelle“ in der Gemeindeverwaltung. Diese soll die Kinder-Jugend-Familien- und Seniorenarbeit in der Gemeinde übernehmen. Durch die Fertigstellung der B 289 neu ist der Durchgangsverkehr zwar weniger geworden, aber leider ist die Fahrtgeschwindigkeit stark angestiegen, führte Otto Ruppert aus. Von der UWG wird ein Forderungskatalog an die Verwaltung übermittelt, in dem verschiedene Möglichkeiten für eine Verkehrsberuhigung und damit eine Lärmvermeidung der Anlieger erreicht werden kann. Dies soll unter anderem durch einem Verkehrskreisel in der Nähe der Verbrauchermärkte, einen Rad – und Fußweg entlang der Lichtenfelser Straße und der Anlegung von Parkbuchten und Straßenverengungen erfolgen. Mehrere Aktivitäten hat die UWG in diesem Jahr geplant. So ist die Durchführung einer größeren Veranstaltung, ein Wettbewerb für Jung und Alt sowie ein Tagesausflug am 24. Mai in das Naturschutzgebiet Hainich, eine „Energieradtour“ am 14. Juni durch den Itzgrund, sowie die bereits obligatorische Winterwanderung am 30 Dezember, in enger Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz, im Programm.

hst