Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz
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Eigener Garten

Eigener Garten

Blumengarten, Gartenteich
Blumengarten, Gartenteich Foto: Heinz Stammberger

Unser Garten ist rund 3000 m2 groß. Er gliedert sich auf in: Eingangsbereich,Rosenbeete, Einfahrt zur Garage, Waldgarten, Kräutergarten,Sitzgruppen, Obstbaumgarten mit zum Teil sehr alten Walnußbaum, Apfel- und Birnbaum, Streuobstwiese, Bunter Blumengarten, Gemüsegarten, Tomatenhaus, u.v.m.

Blumengarten 2013

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Eigener Garten 20.10.2018

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Tag der offenen Gartentür im eigenen Garten

Stöppach, Tag der offenen Gartentür 2014-2-
Stöppach, Tag der offenen Gartentür 2014-2- Landrat Michael Busch, Bürgermeister Rolf Rosenbauer und Gartenbesitzerin Ursula Stammberger während der Eröffnung

Weit über 1 000 Besucher dürften den "Tag der offenen Gartentür, des Landkreises Coburg besucht haben. Trotz regnerischen Wetter waren Scharen von Gartenfreunde im Ortsteil Stöppach unterwegs um die sechs Gärten zu besichtigen.
Die Eröffnung fand im Garten von Ursula und Heinz Stammberger statt. Kreisvorsitzender Landrat Michael Busch und Bürgermeister Rolf Rosenbauer lobten die Arbeit der Gärtner und Gärtnerinnen und übergaben als Präsent ein Original Bamberger Kräuter Körble des Gartenbesitzern.

Geheimnis des Gemüsegartens

Kohlrabi-Super
Kohlrabi-Super Kohlrabi wachsen bei uns im Garten herrlich. Werden biologisch gedüngt. Sind superzart. Foto: O Stammberger

Unser Garten 2014
Viel Arbeit, Zeit und auch Kosten bestimmten für uns das Gartenjahr 2014, welches sich dem Ende neigt. Die Vorbereitungen für den „Tag der offenen Gartentür 2014 des Landkreises Coburg“ brachten viel Arbeit, viel Organisation, viel Ärger, aber auch viel Freude für uns. Leider hatten wir bei der Eröffnung dieser Veranstaltung keine Unterstützung des „Vereins für Gartenbau und Landespflege Stöppach e.V. Weit über eintausend Besucher haben unseren Garten besucht. Meist bewundert, aber auch sehr viele Fragen gestellt.Die häufigste Frage war: Wie viele Helfer haben wir??
Die zweithäufigste Frage war: Wie wird der Gemüsegarten gedüngt, damit solch prächtigstes Gemüse geerntet werden kann.
Zur ersten Frage: Wir, das sind Ursula und Heinz.
Zur zweiten Frage: Im gesamten Nutzgarten,werden Gemüse, Obst, Beeren und Kräuter biologisch angebaut. Dies heißt, es wird kein Kunstdünger, Pestizide oder andere giftigen Spritzmittel verwendet.
Hier die Lösung:
Im Winter umgraben;
Im zeitigen Frühjahr kalken;
im Frühjahr Hornspäne einarbeiten;
Gründüngung aussäen;
Gartenbeete für Wurzelgemüse und Kartoffel anlegen;
Regelmäßig gießen, wöchentlich flüssigen Dünger verwenden;
Komposterde verwenden;
Der Gemüsegarten wird im Spätherbst umgegraben, dabei wird Rohkompost, oder Grünabfälle mit unter gegraben. Im Winter erfolgt eine leichte Kalkgabe,1*, da unser Gartenboden sehr lehmhaltig ist. Im zeitigen Frühjahr erfolgt die Aussaat mit Gründungspflanzen( Phacelia ) . Im April werden die Beete angelegt und Hornspäne eingearbeitet. Hornspäne brauchen rund 10 bis 12 Wochen bis die Düngerleistung am höchsten ist. Für Wurzelgemüse,Kartoffel und Starkzehrer erfolgt eine extra Kalkgabe,2* . Komposterde wird ausgebracht. Für Kohlrabi und andere Starkzehrer muss die Erde immer feucht sein. Bei extremer Trockenheit ist tägliches gießen ein Muss für eine reiche Ernte. Dem Gießwasser wird wöchentlich einmal ein BIO- Flüssigdünger beigemischt. Hier wird bei uns im Frühjahr bereits eine Brennsesseljauche angesetzt. Die Brennnessel dürfen keine Wurzel und keinen Samen aufweisen!!. Nach rund drei Wochen Gärdauer wird ab gesiebt und die Jauche dann stark verdünnt verwendet. Rund um die selbst gezogenen Pflanzen wird eine dünne Schicht, ca. zwei bis drei Zentimeter, reife und gesiebte Komposterde gebracht. Wir haben eine Kompostmiete, die wegen ihrer Größe leider nicht umgesetzt werden kann. Das Material wird nach zwei Jahren Liegezeit gesiebt. Reste die noch nicht ganz verrottet sind kommen zurück. Bei uns kommt fast alles auf den Kompost. Ausnahmen sind Wurzelunkräuter und Unkrautsamen tragende Pflanzen. Küchenabfälle werden in einer Komposttonne zum Verrotten gegeben. Hier leben die kleinen Helfer, Kompostwürmer, und helfen bei der Verrottung. Viele Küchenabfälle sind jedoch ein gutes Futter für unsere Hauskaninchen. Salatblätter , Apfel- und Brotreste, Schalen von Mohrrüben, Kohlrabi sind weitere Leckerbissen für unsere Kaninchen. Der Mist wird selbstverständlich dem Rohkompost beigemischt. Probleme gibt es aber auch. Dies sind zum Beispiel, die Wühlmäuse, die wir bekämpfen müssen, sowie die Nacktschnecken, diese gab es aber in diesem Gartenjahr sehr wenig, und die Weiße Fliege. Letztere wird durch das Sprühmittel aus Rapsöl jedoch in die Schranken verwiesen. Nicht vergessen möchte ich die weiteren kleinen Helfer: Honigbienen, Wildbienen, Igel, Vögel vom Hausspatzen bis zu Kohlmeise sorgen für Ordnung. Unterkünfte für Wildbienen, Vögel, Eidechsen, Fledermäuse und anderes Getier gibt es in unserem naturnahen Garten. Auch Wildhase, Rehe, Schwarze Holzbiene und Schmetterlinge helfen beim Vertilgen Läusen, Fliegen und andere unerwünschte Wesen.
Trotzdem haben wir auch gepflegte Stellen im Garten. Wir wollen uns auch zum Erholen ins gemähte Gras legen, oder auch Feiern unterm Hausbaum, einen uralten Walnussbaum. Blumen sorgen für eine bunte Abwechslung und sind für die Seele ein Heilmittel.. Hierbei wird aber darauf geachtet, dass überwiegend einfach blühende Pflanzen verwendet werden. Diese Blüten werden dann von den verschiedensten Insekten zur Nahrungssuche aufgesucht.
Arbeiten im Herbst: Jetzt werden immer mehr Beete im Gemüsegarten abgeerntet. Auch mit der Kartoffelernte wurde begonnen. Auf die abgeernteten Beete wird eine Gründung gesäht.(Phacelia).
1* = Dolomit-Kalk ; 2* = Thomas-Kalk

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