Kompost für den Eigenen Garten

Eigener Garten- Kompost-für Gärtner-innen

Kompost-Tonne
Kompost-Tonne Foto: H Stammberger

Das Gold des Gartens
So wird aus Bioabfall Kompost

Biodünger und Biotonne – beides kann sich sparen, wer einen eigenen Kompost besitzt. Denn ein Komposthaufen nimmt nicht nur alle anfallenden Garten- und viele Küchenreste auf, sondern wandelt im Laufe des Jahres mit Hilfe fleißiger Bodenlebewesen Abfall in wertvollen Humus um.
Einen Kompost kann jeder selbst in den Garten bauen oder aber fertig kaufen. Dabei sollte man darauf achten, wie viel Abfall im Garten anfällt und ob man den entstandenen Humus auch nutzen kann, denn auch mit Kompost kann der Garten überdüngt werden.
Quelle: ----------------NABU-----------Goldene Kompost-Regeln
--------------Der richtige Platz------------------
-------------Der richtige Behälter--------------
-------------Weitere Tipps----------------------
Ist der Kompost einmal angelegt, beginnen auch schon die Abbauprozesse. Die sogenannte „Rotte“ bewirkt den Abbau und Umbau der organischen Substanzen im Material. Hier gehen die kleinen Lebewesen im Kompost fleißig ihrem Tagwerk nach. Dabei kann man sie mit bloßem Auge nicht erkennen, denn sie sind mikroskopisch klein. Für ihre Arbeit benötiogen die Mikroorganismen günstige Bedingungen, also Sauerstoff, Wasser und eine angenehme Temperatur. Sie bewegen sich im Wasserfilm auf dem Material fort, daher sollte der Kompost nicht austrocknen und grobe Strukturen wie Baum- und Strauchschnitt vorhanden sein. Wenn man beim Zusammendrücken des Kompostmaterials mit der Hand Wasser herausdrücken kann, ist der Kompost allerdings zu nass.
Am Anfang wird es richtig heiß
Schichtet man den Kompost gleich komplett auf, geht die Kompostierung am schnellsten, beispielsweise in Form einer Miete, also eines aufgeschichteten Kompost-Haufens. Das Material wird dabei geschichtet und abgedeckt. Zu Beginn der Rotte werden zunächst die schnell abbaubaren Stoffe von den Mikroorganismen verputzt, dabei entsteht Wärme. Die Temperaturen in einem frischen Komposthaufen können dann schnell auf über 70 Grad Celsius steigen. Nach dieser Phase sinkt die Temperatur wieder ab und Kleinstlebewesen wandern ein. Die Kaltrotte findet statt und der Humus wird hergestellt.
Ein langsam über das Jahr aufgeschichteter Kompost wird langsamer abgebaut und die Wärme kann an die Umgebung abgegeben werden. Hier findet keine so starke Erhitzung statt und die Kaltrotte setzt gleich ein. Nach zehn bis zwölf Monaten ist der Kompost fertig. In dieser Zeit sollte der Kompost ruhig ein bis zwei Mal umgesetzt und schließlich gesiebt werden. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich auch einen Heißkompost anlegen, hier ist das Ergebnis schneller zu erwarten. Der Kompost kann anschließend als Dünger genutzt werden. Tipp: Am besten wirkt der Kompost, wenn er großflächig aufgebracht wird.

Was darf auf den Kompost?
Das darf: Gemüse- und Obstreste und Schalen
Essensreste, Papier
Brot, Federn, Haare
Eierschalen, Rasenschnitt frisch
Kaffeesatz,
Rasenschnitt trocken, Asche von unbehandeltem Holz ,
Laub, Zitrusfrüchte ungespritzt,
alte Erde,
Blumenreste, Laub,

------------------Quelle NABU-------------

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Kompost-Erde + Dünger

Kompostherstellung- Komposthaufen- Komposttonne- hier werden Küchenabfälle entsorgt Sämtliche fast alle Küchenabfälle werden zu Kompost verarbeitet Kompostmiete
Eine Igelunterkunft im Garten. Ein "Altholzhaufen" Unterkunft für Insekten Der gesamte Komposthaufen. Wird jedes ca. 1/3 gesiebt und als Dünger verwertet, was nicht durch das Sieb geht kommt wieder zurück, fürs nächste Jahre. Die Garten- und Blumenerde wurde mit Kompos+Gartenerde vermischt. Als Dünger werden , wenn notwendig, Hornspäne mit eingearbeitet.
     
Komposthaufen wird wieder angelegt-